Schmerzfreies Kauen

DPP_9105

Therapie der CMD

Viele Patienten leiden unter funktionell verursachten Schmerzen, den Symptomen einer craniomandibulären Dysfunktion, CMD.

Es handelt sich um Störungen und Erkrankungen innerhalb des Kauorgans im Zusammenspiel der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur. Die Gründe dafür liegen in einer Fehlbelastung beim Kau- und Schluckvorgang, zum Beispiel verursacht durch Zahnfehlstellungen oder Zahnverlust. Auch belastende Lebenssituationen (psycho- emotionaler Stress) verstärken deutlich die Ausprägung einer CMD.

fsdfsafsf4654

Häufig auftretende Auslöser einer CMD:

  • Zentrisches Zusammenpressen der Zähne
  • Knirschen mit seitlicher Verschiebung von Ober- und Unterkiefer gegeneinander
  • Dauerhafte Anspannung der Kau-, Nacken- und Schultermuskulatur

Symptome einer CMD:

Abrasionen (Abkauung) sowie Rezessionen (Zahnhalsdefekte)
Kiefergelenksknacken und –schmerzen
Verminderte Mundöffnung
Erkrankungen des Zahnhalteapparats
Kopfschmerzen, z.B. Spannungskopfschmerz
Ohrenschmerzen
Ohrgeräusche (Tinnitus)
Schmerzen der Kau-, Nacken-, und Schultermuskulatur

Alle Therapien von Funktionsstörungen zielen darauf hin, das ursprüngliche Gleichgewicht im Kausystem wiederherzustellen:

Als Initialbehandlung wird in unserer Praxis nach erfolgter Funktionsdiagnostik und Funktionsanalyse in den meisten Fällen eine schonende Schienentherapie durchgeführt. Durch eine herausnehmbare Aufbissschiene, die vor allem nachts getragen wird, soll das gestörte Gleichgewicht zwischen Zähnen, Muskeln und Kiefergelenk durch Neugestaltung der Kaukontakte und Verteilung des Kaudrucks ausgeglichen werden.

Die Schiene wird nach Abdrucknahme und Registrieren der Bisslage in der Praxis in einem unserer spezialisierten Dentallabors angefertigt.

Sie dient nach individueller Anpassung in der Praxis als „Trainingsgerät“ für eine veränderte muskuläre Führung und Entspannung und somit zur Entlastung des Kiefergelenks.

Um eine einzelfallgerechte Therapie zu gewährleisten arbeiten wir in einem interdisziplinären Netzwerk zusammen mit unseren Meisterlabors, Physiotherapeuten, Osteopathen und Kieferorthopäden. Auch Orthopäden, Radiologen, Kieferchirurgen oder HNO-Ärzte werden bei Bedarf hinzugezogen, um den Patienten langfristig zu helfen und ihnen ein schmerzfreies „Kauen“ zu ermöglichen.

Schnarchtherapie

Im Schlaf können sich durch Entspannung von Gaumensegel und Zunge die natürlichen Atemwege verengen. Beim Atmen entsteht so eine Vibration der Weichteile im Rachen, die die bekannten Schnarchgeräusche hervorruft.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schnarchen entstehen, wenn es zu Atemaussetzern, der sogenannten Schlaf-Apnoe, kommt.

Oft müssen sich Betroffene deshalb einer aufwendigen und langwierigen Prozedur in Schlaflabors, dem nächtlichen Tragen von Atemmasken usw. unterziehen.

Als einfache und schnelle Hilfe können wir Ihnen die bewährte Therapie mit einem IST-Gerät nach Prof. Hinz anbieten. Nach Abdrucknahme und Bissregistrierung in der Praxis fertigt unser Meisterlabor das IST-Gerät (Intraorales Schnarch Therapie Gerät): Zwei herausnehmbare, über Gelenke verbundene Kunstoffschienen für Ober- und Unterkiefer, die Sie nur nachts tragen, schieben Ihren Unterkiefer leicht nach vorne und spannen somit das Gaumensegel. Die Atemwege bleiben frei, und der ersehnte, erholsame Schlaf stellt sich ein.